Wikingermuseum Ladby

In der Gemeinde Kerteminde hat sich um 1930 ein archäologischer Fund internationalen Interesses ereignet. In einem Schiffsgrab wurde neben etlichen Grabbeigaben ein Wikingerschiff gefunden, das um 925 einem Häuptling zu Ehren angelegt worden war. Das Wikingerschiff von Ladby kann im Wikingermuseum Ladby in aller Ruhe besichtigt werden.

Ladby Wikingerschiff im Grabhügel

Das Schiffsgrab im Hügel

Lange Zeit stellte der Fund das einzigste Schiffsgrab in ganz Dänemark dar. Von einem Grabhügel bedeckt fanden die Archäologen das mutmaßliche Wikingergrab in exakter Nord-Süd-Ausrichtung. Das mächtige Schiff war in Gebrauch, wie prägnante Reparaturstellen belegen, und somit nicht speziell für das Begräbnis gefertigt worden. Sieben breite Eichenplanken bildeten den Bereich oberhalb des verhältnismäßig flachen Kiels.

Das Wikingerschiff hat 32 Ruderern Raum geboten. Allein der Rumpf nahm eine Größe von 22 Meter Länge und 3 Meter Breite ein. Menschliche Überreste wurden nicht gefunden, zumal das antike Schiffsgrab von Grabräubern beschädigt wurde.

 

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Skelette von Tieren hingegen, darunter elf Pferde- und auch Hundeskelette konnten aber geborgen werden. Darüber hinaus bot der historische Fund eine ganze Reihe weiterer Schätze, von Reitgeschirr über Kleidung von kostbarem Wert, über Waffen, Gerätschaften und weitere Grabbeigaben. Das Wikingermuseum kann im Ortsteil von Kerteminde, Ladby, im eigens aufgezogenen Museum besichtigt werden.

Neben dem Grabhügel befindet sich das Wikingermuseum Ladby. Die Ausstellung des Museums bietet mit Bildern, Zeichnungen und Fundstücken einen guten Einblick in die Welt der Wikinger aus der Gegend von Ladby und Kerteminde am Ende des ersten Jahrtausends.

Die Wikinger vom Hügel

Der Fund aus dem Grabhügel in Ladby gilt als Perle unter den Ausgrabungen aus der Wikingerzeit, doch in den nächsten Jahren könnten neuere Funde Ladby den Rang streitig machen. Auf der Anhöhe Munkebo Bakke haben Archäologen Hinweise auf ein großes Gebäude aus der Wikingerzeit gefunden. Vieles deutet darauf hin, dass eine Art Verbindung zwischen den Wikingerbauten auf der Nordseite und im Süden arm Haff bestanden hat.

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